WT-3 Supervisionen für Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten und Hort

Status:
Überweisung

Der Landesparteitag möge beschließen:

Der Landesparteitag wird gebeten, die Landtagsfraktion zu beauftragen, sich für eine Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz stark zu machen, in der geregelt wird, dass Supervisionen für die Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten und Horten aller 3 Monate verpflichtend durch zu führen sind. Die Weiterbildungsbudgets der jeweiligen Einrichtungen sind dafür deutlich zu erhöhen. Diese Erhöhungen sind aus dem Haushalt des Freistaates Sachsen zu finanzieren, um die Kommunen zu entlasten. Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag wird dem SMS empfehlen, dafür Bundesmittel aus dem „Gute-Kita-Gesetz“ ab zu rufen.

Begründung:
Um eine bessere Bildungsarbeit durch die Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten und Horten zu ermöglichen, sind Supervisionen zum Austausch und Problembewältigung besonders wichtig. Die AG Selbst Aktiv Sachsen ist sich bewusst, dass Supervisionen sehr teuer sind und die Weiterbildungsbudgets der Einrichtungen massiv belasten werden. Wenn aber diese Mittel aus Mitteln des „Gute-Kita-Gesetz“ des Bundesministeriums für Familie, Jugend und Senioren finanziert werden, werden die Einrichtungen und die Kommunen damit entlastet. Darüber hinaus sind diese finanziellen Mehrbelastungen gute Investitionen in die Zukunft der Bildung der Kinder, der psychische und physischen Gesundheit der Erzieherinnen und Erzieher sowie dienen der Verbesserung der Qualität der Arbeit in den Einrichtungen und stärkt den Zusammenhalt in den Teams. Die Supervisionen sind also eine sehr wichtige Maßnahme, um der Unterbesetzung in den Kitas entgegen zu wirken, weil diese den Krankenstand niedriger halten können. So ein Angebot macht den Beruf der Erzieherin/des Erziehers auch attraktiver.
Empfehlung der Antragskommission:
Diskussion auf dem Parteitag