S-08 Rentenanpassung in Festbeträgen

Status:
Ablehnung

Der SPD Landesparteitag Sachsen möge beschließen und an den SPD-Bundesparteitag weiterleiten.

Die Berechnung der Rentenanpassung der gesetzlichen Rentenversicherung soll so umgestaltet werden, dass die Rentenanpassung für alle BezieherInnen der gesetzlichen Rente in Zukunft statt eines prozentualen Anpassungsbeitrages für jede Rentenbezieher und jeden Rentenbezieher ein gleich großer Festbetrag zum Ansatz kommt, unabhängig der ermittelten Rentenhöhe beim Bezug der Erstrente.

Begründung:
Das Rentensystem bedarf einer ständigen Sicherung der Finanzierung sowie einer Umgestaltung in solidarischer und sozial gerechteren Verteilung bei der Rentenanpassung. Bei einer Erhöhung/Absenkung der Rentenanpassung in der gesetzlichen Rentenversicherung mittels vorgeschlagenem Festbetrag ermöglichst diese eine gerechtere soziale Einkommensverteilung. Es ist doch nicht verständlich, warum Beitragszahler bei unterschiedlich hohen eingezahlten Beiträgen auch unterschiedlich hohe Beiträge für gestiegene Lebenskosten erhalten. Bei der Ermittlung der Rentenhöhe zu Beginn der Leistungszeit wird die persönliche Einzahlung- und Beitragshöhe voll berücksichtigt.
Empfehlung der Antragskommission:
Diskussion durch den Parteitag
Beschluss: des Landesparteirats der SPD Sachsen 30. November 2018
Text des Beschlusses:

Ablehnung

Beschluss-PDF: