ME-06 Eine bessere Radverkehrsinfrastruktur für Sachsen

Status:
Annahme

Die SPD Sachsen setzt sich dafür ein, die sächsische Radverkehrsinfrastruktur zu stärken. Vier geplante Radschnellwege sind nicht genug für ein Land wie Sachsen.

 

Die SPD Sachsen verfolgt einen vorausschauenden Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur im Freistaat. Ziel ist es, den Bedürfnissen der NutzerInnen gerecht zu werden. Daher muss beim Ausbau des Netzes auf genügend Abstellanlagen geachtet werden, deren Beschaffenheit sich nach den Bedürfnissen der NutzerInnen zu orientieren hat.

 

 

Dabei sollte auch die Möglichkeit geschaffen werden, Radmobilität intermodal mit anderen Mobilitätsformen zu verknüpfen. Hierbei müssen bedarfsgerechte Mobilitätsknotenpunkte ausgebaut werden, die den Ansprüchen der NutzerInnen entsprechen, indem z.B. Abstellanlagen und Serviceeinrichtungen an Bahnhöfen eingerichtet werden, um die Kombination Fahrrad und Bahn für PendlerInnen ebenso wie für Fernreisende attraktiver zu machen.

 

Eine finanzielle und ideelle Förderung bei Planung und Umsetzung von lokalen und überregionalen Radwegen muss stärker forciert werden. Dies sollte nach einheitlichen Qualitätsstandards erfolgen. Um dies zu ermöglichen muss der Freistaat Sachsen mehr Verantwortung übernehmen. Die Kommunen können einen einheitlichen Ausbau mit ähnlichen Standards nur schwer allein stemmen.

 

Eine gute Fahrradinfrastruktur muss auch EinsteigerInnen zum Radfahren einladen und für Familien mit Kindern, ältere oder unsichere Menschen gleichermaßen komfortabel nutzbar sein. Radverkehrsanlagen müssen außerdem dem wachsenden Bedarf und der zunehmenden Produktvielfalt durch Pedelecs, Lastenräder, Fahrradanhänger etc. angepasst werden.

Empfehlung der Antragskommission:
(Lvtx_antrag_phone)
Beschluss: mit Änderungen mehrheitlich angenommen
Beschluss-PDF: