ÄA28 zum L-1

Auf Seite 7 wird ab Zeile 341 nach dem Wort „beginnen“ folgendes eingefügt:Zur besseren Bildungsarbeit von Erzieherinnen und Erzieher sollen Supervisionen zum Austausch und Problembewältigung verpflichtend regelmäßig (mindestens 1 x im Vierteljahr) angeboten werden. Um dies um zu setzen, muß das Weiterbildungsbudget der jeweiligen Einrichtungen deutlich erhöht werden. Um diese Erhöhungen finanzieren zu können, werden die Weiterbildungsbudgets durch Zuweisungen aus dem Haushalt des Freistaates Sachsen unterstützt. Die SPD Sachsen wird sich dafür einsetzen, daß dafür zweckgebundene Bundesmittel aus dem „Gute-Kita-Gesetz“ genutzt werden können. Diese finanzielle Mehrbelastung ist eine Investition in die Zukunft der Bildung der Kinder, der psychische und physischen Gesundheit der Erzieherinnen und Erzieher, Qualitätsverbesserungen der Arbeit in den Einrichtungen und stärkt den Zusammenhalt in den Teams. Die Supervisionen sind eine sehr wichtige Maßnahme, um der Unterbesetzung in den Kitas entgegen zu wirken, weil diese den Krankenstand niedriger halten können. So ein Angebot macht den Beruf der Erzieherin/des Erziehers attraktiver. Die Aus- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Erzieher in Sachsen wird auf die aktuellen Verhältnisse anpaßt, so daß die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher befähigt werden, sensibilisiert mit Eltern und Kindern mit Beeinträchtigungen um zu gehen und die besonderen Bedürfnisse und Wünsche stärker zu berücksichtigen. Das Erlernen von Grundkenntnissen in der Deutschen Gebärdensprache und heilpädagogisches Grundwissen werden im besonderen Fokus stehen. In jeder Einrichtung (Schulen, Kitas) wird es mindestens eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter geben, die/der das Zertifikat Leichte Sprache erworben hat.“

Begründung:
Siehe Antragstext